Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Madrugada - Chimes At Midnight

    Madrugada - Chimes At Midnight

    0
    By flohfish on 21. Mai 2022 Reviews

    Madrugada – Cihmes At Midnight (Warner Music, 28.01.22)(58:29; Vinyl (2LP), CD, Digital; Warner Music, 2022)
    Nachdem Madrugada im Jahre 2001 ihr zweites Album "The Nightly Disease" veröffentlicht hatten, gingen sie wenige Monate später auf große Tournee. Dabei führte ihr Weg sie auch in die Region Eifel-Mosel-Hunsrück, so dass der Schreiber dieser Zeilen sich damals entscheiden musste, ob er sich die Norweger beim gewaltigen Rock am Ring oder beim Kama Festival in Idar-Oberstein geben wollte. Der Ring kostete damals nicht nur gefühlt das Zehnfache an Eintrittsgeld im Vergleich zum Festival an der Nahe, sondern war auch von seiner Natur her eine ganz andere Liga. Und so fiel die Entscheidung für den damals Anfang Zwanzig-jährigen nicht schwer. Denn die Vorstellung, ein melancholisch-intimes Stück wie 'Black Mambo' inmitten einer riesigen Menschenmenge hören zu müssen, fühlte sich einfach falsch an.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    21 jahre später haben sich die Umstände ein wenig verändert. Madrugada haben mit "Chimes At Midnight" ihr mittlerweile sechstes Studio-Album veröffentlicht. Es sind zwei Jahrzehnte, in denen viel passiert ist, bzw. für viele Jahre eigentlich gar nichts. Denn nachdem Gitarrist Robert Burås im Juli 2007 kurz vor seinem 32. Geburtstag tot in einem Osloer Appartement aufgefunden worden war, stellte man nur noch das sich gerade in Arbeit befindende Album "Madrugada" fertig. Danach gab es noch eine kurze Farewell-Tour, bis sich die Gruppe am 15. November 2008, nach einer ausverkauften Show im Osloer Spektrum, endgültig auflöste.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Doch wie das mit Enden so ist, haben auch diese manchmal ein Ende, sodass sich Madrugada im Jahre 2019 zu einer Comeback-Tournee zusammenfanden, um ihr Debüt-Album "Industrial Silence" wiederaufzuführen. Womit keiner gerechnet hatte: um Madrugada hatte sich während des Hiatus eine Art Kult entwickelt, so dass die Formation plötzlich gefragter war als vor ihrer Zwangspause. Und so reifte bei den verbliebenen Gründungsmitgliedern Sivert Høyem, Frode Jacobsen und Jon Lauvland Pettersen die Idee, ein neues Album aufzunehemen. Und so ging es von den Bühnen Europas ohne Umschweife direkt ins Aufnahmestudio. Bassist Frode Jacobsen hierzu:

    Wir hatten einen engen Zeitplan . Wir buchten uns Ende Februar im Sunset Sound Studio in Los Angeles ein und hatten etwa anderthalb Monate Zeit, um das Material zu entwickeln und in Form zu bringen. Es lief wie am Schnürchen. Wir waren immer noch high vom Touren und nahmen diese Energie mit in die Aufnahmekabine.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Die Jahre sind natürlich nicht spurlos an Madrugada vorbeigegangen. Doch obwohl 30 Prozent des Materials auf ältere Ideen zurückgehen, klingen die Norweger auf "Chimes At Midnight" deutlich gereift. Vor allem, wenn man die Platte mit dem eingangs erwähnten Rohdiamanten "Nifghtly Disease" vergleicht. So klangen Madrugada Anfang des Jahrtausends nämlich noch impulsiv und ungeschliffen. Eben wie eine Band aus dem Underground, die sie ja damals noch waren. "Chimes At Midnight" dagegen schimmert wie ein geschliffener Brillant. Ein Edelstein, der zwar auch einmal aus dem Untergrund stammte, es aber zum Hochglanz gebracht hat. Schlagzeuger Lauvland Pettersen hierzu:

    Der Prozess unterschied sich grundlegend von den Aufnahmen meines letzten Albums mit der Band ("The Nightly Disease", Anm. der Redaktion). Damals war es ein klassischer Fall von 'Zweites-Album-Syndrom' – wir hatten nicht viel vorbereitet, sondern gingen einfach rein und versuchten, das Beste aus der gegebenen Zeit herauszuholen. Diesmal wurde das Material im Vorfeld nicht nur geschrieben, sondern auch sorgfältig arrangiert.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Punkige Blues Rocker bleiben Madrugada mit "Chimes At Midnight" auch weiterhin. Denn an der musikalischen DNA der Skandinavier hat sich noch immer nichts geändert. Punkiger Blues Rock allerdings, der nicht mehr das dreckige Antlitz der Anfangstage besitzt, sondern eine edle Schicht Patina trägt. Es ist eine Altersschönheit, die der Musik Madrugadas Größe und Würde verleiht.

    Und so sehnt man sich nach dem Hören des Albums nach einem Auftritt auf den großen Bühnen der Welt. Denn die Vorstellung, sich ein sehnsüchtig-erhabenes Stück wie 'Stabat Mater' auf einem mickrigen Kleinstadt-Festival anhören zu müssen, fühlt sich einfach falsch an.
    Bewertung: 12/15 Punkte (FF 12, KR 12)

    Madrugada – Cihmes At Midnight (Warner Music, 28.01.22)Besetzung:
    Sivert Høyem (Vocals, Guitar, Tambourine)
    Frode Jacobsen (Bass Guitar, Guitar)
    Jon Lauvland Pettersen (Drums, Percussion)

    Gastmusiker:
    Lacey Guthrie (Backing Vocals)
    Cato Thommassen (Guitar, Keyboards)
    Christer Knutsen (Guitar, Keyboards, Backing Vocals
    Rob McVey (Guitar)
    Kevin Ratterman (Keyboards, Guitar, Loops)
    Erland Dahlen (Percussion, Saw)
    The Section Quartet - Strings
    Freddy Holm (Violin, Pedal Steel Guitar, E-Bow)

    Diskografie (Studioalben):
    "Industrial Silence" (1999)
    "The Nightly Disease" (2001)
    "Grit" (2002)
    "The Deep End" (2005)
    "Madrugada" (2008)
    "Chimes at Midnight" (2022)

    Surftipps zu Madrugada:
    Homepage
    Facebook
    VKontakte
    Instagram
    Twitter
    MySpace
    Bandcamp
    Soundcloud
    YouTube
    Spotify
    Apple Music
    Amazon Music
    Deezer
    Tidal
    Napster
    Qobuz
    Shazam
    last.fm
    Discogs
    Musicbrainz
    ArtistInfo
    Rezension: "The Best Of" (2011)

    Abbildungen: Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Oktober Promotion zur Verfügung gestellt.

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Alternative Rock CD Cato Thommassen Christer Knutsen Digital Erland Dahlen Folk Freddy Holm Frode Jacobsen Indie Rock Jon Lauvland Pettersen Kevin Ratterman Lacey Guthrie Madrugada Norwegen Oktober Promotion Rob McVey Rock Sivert Høyem Stokmarknes Vinyl Warner Music
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    flohfish
    • Facebook
    • Instagram

    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

    Related Posts

    10.0

    Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)

    6. November 2026
    11.0

    Sunday, June - Cinema

    6. November 2026
    14.0

    Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog

    6. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)
    • #NowPlaying
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    • Valley - Sky Burial (EP)
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen
    • The Tangent - Was
    • Bosco Sacro - Inhabit
    • Asia - Indigo
    • Kosmoberkh - Troglobiten In Absonderlicht
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 780 Aufrufe
    • Asia - Indigo 310 Aufrufe
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow 282 Aufrufe
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog 137 Aufrufe
    • Sunday, June - Cinema 88 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 75 Aufrufe
    • The Tangent - Was 57 Aufrufe
    • ProgNews 50 Aufrufe
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev 49 Aufrufe
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26) 49 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.