Our Last Enemy – As Above So Below (EP)

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Our Last Enemy – As Above So Below (Octane Records, 14.05.21)(22:56, CD, Digital, Octane Records, 2021)
Gut zehn Jahre nach ihrem letzten regulären Studioalbum „Fallen Empires“ sind Our Last Enemy endlich mit einer neuen EP zurück und erscheinen in ihrem Sound und musikalischem Stilmix abwechslungsreicher denn je. Und so passen die Australier dann auch gar nicht mehr so recht in die Schublade, in die sie einmal hineingesteckt wurden. Denn aufgrund der vielfältigen Einflüsse aus Electronic, Progressive, Gothic, Groove und Symphonic Metal ist die Etikettierung als Industrial Metal-Band mittlerweile viel zu kurz gefasst. Denn wo Drumming im Stile von Fear Factory, facettenreiche Metal-Shouts und heavy Riffing a lá Machine Head auf Chöre, melodische Hooklines und elektronisch-symphonische Synthie-Teppiche treffen, da bewegt man sich außerhalb aller vorgefertigten Genres.

„As Above So Below“ ist zu gleichen Anteilen elektronisch, metallische und cinematisch und bleibt trotz seiner knüppelharten Attitüde zugänglicher als man nach dem ersten Höreindruck denken mag. Denn wo ein Stück wie ‚A Thousand Visons‘ einem die volle Breitseite der musikalischen Härte gibt, bleibt der mehrstimmige Refrain der Single ‚Long Time Coming‘ spätestens nach dem zweiten Hören im Ohr hängen und lässt einen auch so schnell nicht wieder los.

Atmosphärischer Höhepunkt ist jedoch das vorletzte Stück ‚The Holy Ones‘, da Our Last Enemy hier so gegensätzliche Einflüsse wie Nine Inch Nails und Pantera aufeinander treffen lassen. Und so ist „As Above So Below“ trotz seiner nur fünf Stücke, eine sehr abwechslungsreiche EP, die gut unterhält und nicht langweilig wird.
Bewertung: 9/15 Punkte

Our Last Enemy – As Above So Below (Octane Records, 14.05.21)
Tracklist:
1. ‚A Thousand Visions‘ (4:34)
2. ‚Never Coming Back‘ (5:10)
3. ‚Long Time Coming‘ (3:57)
4. ‚The Holy Ones‘ (5:12)
5. ‚Decline Atrophy‘ (4:03)

Besetzung:
Oliver Fogwell (Gesang)
Matt Heywood (Bass, Electronics)
Wade Norris (Gitarren, Electronics)
Frankie Macri (Schlagzeug)

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Abbildungen: Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Overdrive PR zur Verfügung gestellt.

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Über den Autor

1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

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Our Last Enemy – As Above So Below (EP)

von flohfish Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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