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    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Mangala Vallis - Voices

    Mangala Vallis - Voices

    0
    By Kristian Selm on 8. Februar 2020 Reviews

    (42:44, CD, LP, Digital, Ma.Ra.Cash Records, 2020)
    Die Pausen zwischen den Alben werden immer länger, dieses mal vergingen knapp acht Jahre seit dem letzten Mangala Vallis Werk "Microsolco". "Voices" das vierte Album der Ende der Neunziger gegründeten, italienischen Formation um den umtriebigen Schlagzeuger Gigi Cavalli Cocchi (neben diversen Prog-Projekten, ebenfalls bereits für die italienische Rocklegende Ligabue aktiv) und Gitarrist/Bassist Mirco Consoli wandelt einmal mehr zwischen den Genres. Bereits beim Vorgänger verabschiedete man sich von den reinrassigen, teils ausschweifenden Retro-Prog-Wurzeln der ersten beiden Alben, findet man auf "Voices" vor allem ein gehöriges Maß an traditionellen Rockelementen.

    Eingespielt wurde das Album neben Gigi Cavalli Cocchi und Mirco Consolini, von denen bereits auf dem letzen Album vertretenen Roberto Tiranti (Gesang) und Niky Milazzo (Gitarre), sowie Neuzugang Gianfranco Fornaciari an den Keyboards. Die Band sieht sich selbst in einem Prozess der ständigen Veränderungen, was dieses mal in einer mitunter recht straighten, grundsätzlich sehr rockigen, wenn auch klanglich mitunter recht modernen Attitüde mündet. Der längste Track 'Demon' bringt es als einziger auf über 7 Minuten, ansonsten bewegt sich das Material im 4-5 minütigen Bereich, wobei es inhaltlich ganz dem Albumtitel folgend, um die tiefsten, inneren Stimmen der Seele und im eigenen Kopf geht.

    https://www.facebook.com/81848018394/videos/540403956541496/

    Der leicht Hard-Rock-lastige, meist gitarrenorientierte Anstrich wird ebenfalls vom ausdrucksstarken, energetischen Gesang und den meist geradlinigen, sehr griffigen Arrangements unterstüzt. Dennoch finden sich immer noch einige sinfonische, verspielte Elemente und analoge Keyboardparts (Orgel, Synthesizer) im Sound der Band aus Reggio Emilia. Trotzdem tendiert "Voices" grundsätzlich mehr Richtung Rock in leicht bombastischer, teils melancholischer Ausprägung.

    "Voices" geht vor allem gut ins Ohr, verfügt über eine stimmige Atmosphäre, der komplett akzentfreie Gesang lässt den italienischen Ursprung nicht ungewollt erkennen. Eine gute, souverän eingespielte, wenngleich meist überraschungsfreie Sinfonic Rock Scheibe, mit der sich Mangala Vallis neu positionieren.
    Bewertung: 10/15 Punkten

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    Abbildungen: Mangala Vallis / Ma.Ra.Cash Records

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    CD Digital Gianfranco Fornaciari Gigi Cavalli Cocchi Glass Onyon Hard Rock Italien Ma.Ra.Cash Records Mangala Vallis Mirco Consolini Niky Milazzo Orgel Reggio Emilia Roberto Tiranti Rock Sinfonic Rock Synthesizer Vinyl
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    Kristian Selm

    Höre eigentlich alles quer durch den bunten Gemüsegarten des Progressive Rocks, vergesse dabei aber auch nicht den Blick über den Tellerrand hin zu "normaler" Rock- und Popmusik, auch wenn mir vom aktuellen Mainstream leider immer weniger gefällt.

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