Joe Deninzon & Stratospheerius – Guilty Of Innocence

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Joe Deninzon - Guilty Of Innocence (MRR, 2017)(49:35, CD, Melodic Revolution Records, 2017)
“Guilty Of Innocence” ist bereits das fünfte Album von Joe Deninzon und Stratospheerius. Es ist sicherlich keine Überraschung, dass der Namensgeber und Komponist sämtlicher Songs hier klar den Ton angibt. Doch es handelt sich keineswegs um ein Soloprojekt, sondern um das Produkt einer gut eingespielten Band, bestehend aus:
Joe Deninzon – Viper 7-string electric violin / lead vocals / acoustic guitar / mandolin
Jamie Bishop – bass / vocals
Aurelien Budynek – guitars / vocals
Lucianna Padmore – drums / percussion.

Auf einigen Songs kommen diverse Gastmusiker hinzu wie unter anderem Rave Tesar (Renaissance) am Synthesizer, Alex Skolnick (u.a. Testament) oder Randy McStine (The Fringe) an der Gitarre.

Mit der Geige als führendem Instrument könnte man nun klassisch angehauchten Symphonic Prog erwarten, doch damit liegt man in diesem Falle nur ansatzweise richtig. „Guilty Of Innocence“ ist im Wesentlichen ein flottes Rockalbum, unterlegt mit Prog- und Fusion-Elementen. Die Kompositionen sind gut auf den Punkt gebracht, mit einer Ausnahme liegen alle Songs im Drei- bis Fünf-Minuten Bereich. Lediglich das abschließende ‚Soul Food‘ bildet mit knapp 13 Minuten Spielzeit die Ausnahme – und eindeutig den Song mit dem höchsten Prog-Anteil.

Deninzon wird gelegentlich auch der Jimi Hendrix der elektrischen Geige genannt, was angesichts des Albums nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Er hat bereits mit Größen wie Bruce Springsteen, Ritchie Blackmore, Sheryl Crow, Renaissance, Trans Siberian Orchestra, Phoebe Snow usw. zusammengearbeitet – ein buntes, illustres Gemisch!

Der Gesangsanteil ist durchaus hoch, die Melodien sind griffig und gehen teils gut ins Ohr. Der vorletzte Song ‚Dream Diary Cadenza‘ ist ein Solovortrag Deninzons, der hier besonders interessante Klangfarben aus seinem Instrument herausholt.

Das gut aufgelegte Quartett überzeugt, egal ob es um griffige Rocksongs, jazzige Ausflüge oder Prog-Nummern geht.
Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 11)

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von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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