Teleplasmiste – Frequency Is The New Ecstasy

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(53:32, LP+Download, House of Mythology/Soulfood, 2017)
In der heutigen schnelllebigen Zeit fristet gerade Ambientmusik eher ein Nischendasein. Von Entschleunigung will keiner etwas wissen, vom Speed Dating bis zur Speedflat ist alles auf höchstmögliche Geschwindigkeit ausgelegt – keine Zeit eben.

Ein Zustand, in dem Ambient wenig Chancen besitzt, muss man sich doch für diese Musik Zeit, und davon auch noch ganz viel nehmen. Teleplasmiste, spielen Ambient auf höchstem Niveau, mit Sounds und Scapes, die scheinbar bis ins Unendliche reichen und dort dann zu verlieren scheinen.

Das Duo aus Mark O. Pilkington (The Stargazer’s Assistant, The Stëllä Märis Drönë Örchësträ, Urthona) und Michael J. York (Coil, Cyclobe, Guapo) ist in der Szene bekannt und als Teleplasmiste sind sie in Bezug auf spektakuläre Moods und Soundlandschaften mit ihrem Debüt auf der richtigen Seite.

Neben lang anhaltenden Drones, wie in ‚Radioclast‘, das mit seinen sechzehn Minuten geradezu prädestiniert für endlose Soundschleifen ist, verschlägt es die beiden in karge Industrialbrachen (‚Gravity Is The Enemy‘) und flirrende Endzeitatmos (‚Fall Of The Yak Man‘).
Bewertung: 11/15 Punkten (CA 11, KR 8)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Teleplasmiste – Frequency Is The New Ecstasy

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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