The Universe By Ear – The Universe By Ear

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(47:41, CD, Czar Of Revelations/Soulfood, 2017)
Das schweizerische Trio The Universe By Ear, bestehend aus Beni Bürgin (Schlagzeug, Gesang), Pascal Grünenfelder (Bass, Gesang) und Stef Strittmacher (Gitarre, Gesang), setzt es sich zum Ziel, unbekannte Ebenen der Rockmusik zu erforschen. Mit ihrem am kürzlich erschienenen Debütalbum offenbaren die Baseler ihren Hörern einen Kosmos, der sich auf den psychedelischen Sound der 60er stützt und modernen Progrock mit einbezieht.

Die Bezüge zu den progressiven Vorbildern sind unverkennbar: Zum einen spielen Einflüsse von Pink Floyd, Cream und King Crimson eine große Rolle, gerade wenn es um bluesige Riffs geht. Zum anderen werden diese Retrobezüge mit Prog und Alternative Rock gekoppelt. Wie der Opener ‚Seven Pounds‘ erahnen lässt, darf ein gewisses Maß an Verrücktheit und Verspieltheit nicht fehlen. Schön ist auch, dass sich alle drei am Gesang beteiligen, wodurch Chor-artige Passagen entstehen, die an die Vocals der Beatles und auch von Pink Floyd erinnern.

‚Ocean/Clouds/Prisms‘ entpuppt sich als Höhepunkt des Albums: Exzessiv und energiegeladen spielen sich die Schweizer hier zehn Minuten lang in andere Sphären, ohne sich dabei ganz zu verlieren.

Allgemein muss man der Band hoch anrechnen, dass  ihr ein Prog-Album ohne unnötige Wiederholungen gelang, dessen dreiviertelstündige Spielzeit durchdacht gefüllt ist. Freunde von Crossover-Prog und der psychedelischen 60er kommen hier voll auf ihre Kosten.
Bewertung: 10/15 Punkten (KR 9, DW 10)

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The Universe By Ear – The Universe By Ear

von Deborah Wisskirchen Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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