Ziguri – onetwothreefour

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digipack_cover_gross(76:16, CD, Sireena Records, 2016)
Die Berliner Trance-Rock-Legende Ziguri, bestehend aus Dieter Kölsch (Drums), Günter Schickert (Gitarre) und Udo Erdenreich (Bass), legt ihr neues Studioalbum „onetwothree“ vor. Die Krautrocker haben es im Berliner Zone Studio von Dirk Dresselhaus/Schneider TM in einem Rutsch live eingespielt.

Nichts wurde geloopt, Synthesizer, Sampler oder Sequencer sucht man vergeblich, alles hier ist handgemacht. Einzelne Songs zu beschreiben wäre bei dieser 76-minütigen schamanischen Klangreise fehl am Platz. Es reicht, die treibenden Rhythmen und die Echogitarren hervorzuheben, die die Musik und den Klang der Band ausmachen. Den Rest sollte man selbst hören und erleben.

Gerade auf der Bühne sind Ziguri eine Wucht, das haben sie oft genug bewiesen – diese Musik kann und muss live gespielt werden! Wir hören Geschichten von träumenden Bergen, den Söhnen der Sonne, einer anarchistischen Radiostation, Heißluftballons, afrikanischem Feuer und viel mehr. Dabei wird der Albumtitel immer mal wieder hineingerufen.

Neben den regulären fünf Titeln gibt es außerdem drei bisher unveröffentlichte Ziguri-Stücke aus dem Archiv als Bonus. Gemastert hat das Album Marlon Klein (Dissidenten). Ein Juwel!
Bewertung: 10/15 Punkten (KR 10, PR 10)

Ziguri (Foto: Band)

Ziguri (Foto: Künstler)

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Über den Autor

Philipp Roettgers

“Journalism is a low trade and a habit worse than heroin, a strange seedy world of misfits and drunkards and failures.” - Hunter S. Thompson. “Art is long and life is short, and success is very far off.” - J. Conrad

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Ziguri – onetwothreefour

von Philipp Roettgers Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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