Profusion – Phersu

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Profusion_phersu(47:41, CD, Progressive Promotion Records, 2015)
Nach dem 2012er-Album „RewoToweR“, seinerzeit bei Progrock Records erschienen, meldet sich die italienische Formation mit neuem Album auf neuem Label zurück. An der Besetzung hat sich nichts geändert, man tritt nach wie vor als Quintett an. Schon relativ schnell wird klar, dass hier offensichtlich ProgMetal internationalen Standards geboten wird. Die ersten Songs bieten das, was man branchenüblich erwarten würde, routiniert und sauber eingespielt. Doch bevor sich eine gewisse Eintönigkeit einschleicht, wechseln die Italiener dann plötzlich das Genre.

Als Musterbeispiel sei der leider nur kurze Titel ‚Wrinkled Maiden‘ genannt, eine Nummer mit Pop-Appeal, vorgetragen von einer exzellenten Gastsängerin namens Anita Rachvelishvili. Das hat dann mit Progmetal nichts mehr zu tun, ebenso wie beispielsweise die anschließende Nummer namens ‚Nomen‘, die mit deutlich orientalischem Touch aus der Reihe fällt. Hier agieren ebenfalls Gastsänger sowie ein Akkordeonspieler. Auch das eher ungewöhnliche ‚Masquerade‘ mit massivem Bläsereinsatz zeigt eine weitere Facette der Band.

In weiteren Songs belegt sie dann wieder ihre Kompetenz im ProgMetal-Bereich mit gutem Zusammenspiel von Gitarre und Tasten, um das Album mit einer feinen Ballade abzuschließen. Nicht nur in diesem Song zeigt Luca Latini, dass er ein guter Sänger ist. Und auch Keyboarder Gionatan Caradonna überzeugt durch variable Tastenbearbeitung, feines Klavierspiel inbegriffen.
Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 9)

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Profusion – Phersu

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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