Tim Bowness – Stupid Things That Mean The World

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TimBowness-STTMTW-2015-Cover(42:14, CD, InsideOut/Universal, 2015)

Stupid Things That Mean The World (STTMTW) to … Label Infos:

  • Der Nachfolger des “vorzüglichen letztjährigen TB-Albums “ Abandoned Dance Hall Dreams” wurde von Steve Kitch (Pineapple Thief’s Audiomaster) gemastered und von Bruce Soord (Pineapple Thief, Katatonia) abgemischt, der auch einige Gitarrenparts beigesteuert hat.
  • Weitere Beteiligte und Gäste waren neben den Mitgliedern No-Man-Live-Band Stephen Bennett, Michael Bearpark und Andrew Booker (auch: Sanguine Hum) auch Colin Edwin (Porcupine Tree), Peter Hammill (u.a. VdGG), Phil Manzanera (Roxy Music), Pat Mastelotto (King Crimson), Anna Phoebe (Trans-Siberian Orchestra, Jethro Tull, Roxy Music) und David Rhodes (Peter Gabriel, Kate Bush, Scott Walker) und der großartige Rhys Marsh.
  • Die geschmackvollen Streicherarrangements stammen erneut von Andrew Keeling (u.a. The The Hilliard Ensemble, Robert Fripp).

 
 
STTMTW to … Album collectors:

    • Das Artwork stammt von Jarrod Gosling (I Monster).
    • Das gute Stück ist als Download, als Mediabook-Doppel-CD mit 16-seitigem Booklet sowie als LP in schwarzem Vinyl im Gatefold-Cover erhältlich.
    • Uns lag eine einfache Promo-CD vor – der Doppel-Whopper wartet auf CD2 mit alternativen Mixen von Nick Magnus (u.a. Steve Hackett

und Stephen Bennett auf, außerdem wird ein UXB-“Ambient”-Remix vom Titelstück sowie ein bislang unveröffentlichter No-Man-Track geboten. Zwar “nur” ein Demo von 1994, aber immerhin natürlich mit Steven Wilson.

STTMTW to … Vinyl connaisseurs:

Das Album startet mit ‘The Great Electric Teenage Dream’ vergleichsweise heavy, zumindest was das wuchtige Schlagzeugspiel und die Verzerrung der Gitarren angeht. ‘Sing To Me’ beeilt sich, alle hiervon Erschreckten in den Arm zu nehmen, sie zu wiegen und ihnen zu verdeutlichen, dass Mama ja jetzt da ist – und Tim Bowness immer noch wie typische No-Man klingen kann, was das schwärmerische Cello und tupfende Piano von ‘Where You’ve Always Been’ weiter unterlegen. ‘STTMTW’ (die Gesangszeile kommt übrigens auch in Track 1 bereits vor) mixt einen Reggae-artigen Rhythmus mit Kammerorchester und weich zerrender Sologitarre, während ‘Know That You Were Loved’ zarte Chöre mit Rhys Marsh´ Pedal Steel-Gitarre kombiniert.

‘Press Reset’ beginnt verträumt, steigert sich dann aber zu so etwas wie einer No-Man-Version von ‘All Along The Watchtower’. Das orientalische angehauchte ‘Everything But You’ fährt ein wenig schrille Flöten auf. In Summe jedoch abermals ein elegantes und beseeltes Kammerprog-Album – und nicht zu melancholisch für den Sommer.
Bewertung: 12/15 Punkten (KR:12 DH:12)

Surftipps zu Tim Bowness:
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Burning Shed
timbowness.wordpress.com (last updated 2009)
Varrod Goblink on “The Art Of STTMTW (YT)
Wikipedia (en)
Homepage No-Man
Homepage Henry Fool

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Über den Autor

Klaus Reckert

"everything happy, and progressive, and occupied" K. Grahame, The Wind In The Willows

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  1. Pingback: Tim Bowness - Lost In The Ghost Light

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Tim Bowness – Stupid Things That Mean The World

von Klaus Reckert Artikel-Lesezeit: ca. 2 min
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