Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Tiger Moth Tales – Cocoon

    Tiger Moth Tales – Cocoon

    0
    By Juergen Meurer on 8. Juli 2015 Reviews

    tmt (69:35, CD, White Knight Records/JustForKicks, 2014)
    Hinter dem Namen Tiger Moth Tales verbirgt sich der britische Musiker Pete Jones. Zuvor schon eine ganze Weile im Musik Business tätig, ergab es sich dann im Jahr 2013, dass Jones sich intensiv mit der Idee auseinandersetzte, ein eigenes Projekt zu entwerfen, das sich ganz im progressiven Fahrwasser bewegen sollte. Beeinflusst von der Musik, die er in seiner Jugendzeit bevorzugt hörte (hier werden Genesis und Queen genannt), aber auch inspiriert von aktuellen Bands bzw. Künstlern wie Roine Stolt, Haken, Big Big Train oder Frost, geht Jones hier zu Werke. Der Projektname ist auch kein Zufall, denn Jones bezieht sich laut eigener Aussage hier auf einen Titel von Steve Hacketts ‘Spectral Mornings‘ Album. Und gerade Hackett dürfte die deutlichste Inspirationsquelle des Mr. Jones sein, das wird schon nach dem ersten Hördurchgang deutlich. Dass Jones sein Album nicht einfach unter seinem eigenen Namen veröffentlichte, hat den Hintergrund, dass er dies klar abtrennen wollte von dem, was er bisher produziert hatte. Außerdem möchte er sich die Möglichkeit offen lassen, mittelfristig unter diesem Namen als Band anzutreten.

    Mit "Cocoon" ist Jones praktisch da wieder angekommen, wo er sich in seiner Kindheit musikalisch aufgehoben fühlte. Und in eben diesem Stile möchte er weiter machen, was für den SymphonicProg Fan eine wirklich gute Nachricht ist, denn dieses "Debüt"-Album (zumindest in diesem Genre) ist schlichtweg wunderschön und lässt noch viel für die nahe Zukunft erhoffen.

    Pete Jones zeigt sich als ausgesprochen vielseitiger Künstler. Er spielt nicht nur elektrische und akustische Gitarren, Zither, Talkbox, sondern auch sämtliche Tasteninstrumente und sorgt für den programmierten Rhythmus. Zu Letzterem darf Entwarnung gegeben werden, denn dieser Faktor sorgt glücklicherweise nicht für nachhaltige negative Eindrücke, wobei letztendlich der Einsatz eines leibhaftigen Schlagzeugers im Zweifel die bessere Lösung gewesen wäre. Doch nicht nur das, Jones spielt auch Saxophon, Flöten, diverse Perkussionsinstrumente, Melodica, Sarod (indisches Saiteninstrument), und obendrauf agiert er auch noch als Sänger. Und auch da gibt er eine exzellente Figur ab. Höchster Respekt!

    Elf Titel befinden sich auf Jones‘ Soloalbum, davon drei Nummern mit Spielzeiten jenseits der Zehn-Minuten-Marke. Gleich der Opener 'Overture' hält, was der Titel verspricht. Ein schönes Thema wird vorgestellt, das im späteren Verlauf wieder auftauchen wird. Kurze Instrumentals werden zwischen teils längeren Titeln eingestreut. Im dritten Song 'The Isle of Witches' betätigt sich Jones auch als Geschichtenerzähler, und dem Thema entsprechend klingt der Song mit vorangestellter Kurz-Lesung auch.

    Im weiteren Verlauf mischt Jones Elemente von SymphonicProg und NeoProg, dass es für die entsprechende Klientel eine wahre Freude sein dürfte. Da werden Erinnerungen wach an Genesis (u.a. in Banks-artigen Keyboardklängen), Steve Hackett, Flower Kings, Kaipa, Moon Safari, Iona oder auch an Supertramp oder Mike & the Mechanics. Immer wieder fließen auch Soundeffekte ein, die den Konzeptcharakter verstärken, und ihm gelingt es, dem Album eine sehr intensive Atmosphäre zu verleihen.

    Die schönsten Songs hat Jones ans Ende gepackt, 'A Visit to Chigwick' hat ein bisschen "The Geese And The Ghost"-Atmosphäre, während das 13½-minütige, abschließende 'Don’t Let Go, Feels Alright' eine rundum gelungene RetroProg-Nummer darstellt, die man exemplarisch für Jones' Musik heranziehen darf.
    Übrigens: Pete Jones ist seit frühester Kindheit blind!

    Ein tolles Werk, das Lust auf mehr macht. Auf viel mehr. Und ein neues Album ist schon in Aussicht gestellt. Wir bleiben am Ball!
    Bewertung: 12/15 (WE 11, JM 12, KR 12)

    Tiger Moth Tales HP
    Tiger Moth Tales @FB
    Tiger Moth Tales @ Twitter
    Tiger Moth Tales in der Tube
    Tiger Moth Tales @ Soundcloud
    Tiger Moth Tales @ Bandcamp
    Tiger Moth Tales @ last.fm

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    CD Debüt E-Gitarre England Flöte Just For Kicks Melodica Multiinstrumentalist Neo Prog Pete Jones Retro Prog Sarod Saxophon Soundeffekte Symphonic Prog Talkbox Tiger Moth Tales White Knight Records Zither
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

    Related Posts

    11.0

    Dikajee - The Frame

    8. November 2026
    9.0

    Kolman & Calvert - The Pink Carnage Of Cartilago

    8. November 2026
    12.0

    FELT - Soil & Sky

    8. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • #NowPlaying
    • Dikajee - The Frame
    • Kolman & Calvert - The Pink Carnage Of Cartilago
    • FELT - Soil & Sky
    • Hypno5e - Trame Noire
    • Saor - Caledonia
    • E-L-R - Atropa
    • Velcro Dog - Fjord Noir
    • Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Saor - Caledonia 444 Aufrufe
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 298 Aufrufe
    • FELT - Soil & Sky 227 Aufrufe
    • Asia - Indigo 198 Aufrufe
    • Hypno5e - Trame Noire 152 Aufrufe
    • E-L-R - Atropa 145 Aufrufe
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog 57 Aufrufe
    • Dikajee - The Frame 56 Aufrufe
    • Velcro Dog - Fjord Noir 54 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 53 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.