Heliopolis – City Of The Sun

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HelipolisLAProg-City-Of-The-Sun-2014(42:50, CD, 10t/Just For Kicks, 2014)
Charmant: Das Quintett aus L.A. klingt zwar authentisch nach Yes etwa der Drama- oder noch besser Union-Phase, dies allerdings erfreulicherweise mit recht originell wirkendem Material. Scott Jones‚ helle Stimme erinnert manchmal an eine Mischung aus Trevor Horn und einem nach unten oktavierten Geddy Lee. Gitarrist Mike Matier (u.a. Ten Jinn) kann sowohl wie Trevor Rabin als auch (insbesondere beim Intro von „New Frontier“) nach Steve Howe klingen. Bassist Kerry Chicoine und Schlagzeuger Jerry Beller spielten übrigens früher bei Mars Hollow, Keyboarder Matt Brown bei Shaun Guerin. Die Stücke sind opulent arrangiert, üppig ausgelegt (9-, 10- und 14-Minüter am Start) und in aller Regel mit wieder erkennbaren Melodien ausgestattet. Nur die käsigen Quietschkeyboard-Soli beim sonst großartigen ‚New Frontier‘ stellen eine gewisse Prüfung dar. Dafür entschädigen die rhythmische Komplexität von ‚Take A Moment‘, das schon fast crimsoneske ‚Mr. Wishbone‘ oder die Akustikgitarren-Parts des Magnum Opus‘ „Love And Inspiration“.
11/15 Punkten (WE 11, JM 11, KR 11, KS 10)

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Über den Autor

Klaus Reckert

„everything happy, and progressive, and occupied“
K. Grahame, The Wind In The Willows

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Heliopolis – City Of The Sun

von Klaus Reckert Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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