Giöbia – Magnifier

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(45:35, CD, Sulatron/Broken Silence, 2015)
Die Mailänder „zelebrieren einen intensiven und authentischen Neo-Psychedelic-Rock, der stark vom Underground-Sound der späten Sechziger geprägt ist“, so die Label-Info.

Das „Neo“ erschließt sich dem Rezensenten noch nicht, die Sixties-Sounds umso mehr: Vom „plonkenden“ Wummerbass über Fuzz-Gitarre und Schweineorgel bis hin zu den Science-Fiction-Samples auf ‚This World Was Being Watched Closely‘ klingt hier wirklich alles wie aus einem Londoner Archiv geborgen – einschließlich der „Telefonstimmen“-Effekte auf dem Gesang.

Sitar und Bouzuki sorgen für ein erweitertes Klangspektrum, während ‚The Stain‘ Progger einfach ungemein mellotional stimmt. Höhepunkt des empfehlenswerten Werkes ist nicht der viertelstündige Longtrack ‚Sun Spectre‘, sondern – wie es sich gehört – das sich in eine herrliche Psych-Rage steigernde Titelstück.

Momentan ist die Magenta-farbige LP bei Giöbia laut Bandcamp leider ausverkauft, aber bei Sulatron gibt es noch die CD, und Sapphire Records meldet für das 190-Gramm-Vinyl noch Verfügbarkeit.
Bewertung: 11/15 Punkten

www.sulatron.com
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Über den Autor

Klaus Reckert

"everything happy, and progressive, and occupied" K. Grahame, The Wind In The Willows

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Giöbia – Magnifier

von Klaus Reckert Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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