Autor: Elke Thamm

Als angehende Seniorin dem Prog schon lange verbunden und regelmäßig auf den Progfestivals in und um Deutschland zu finden, ist der Status meiner Prog-Beziehung heute "eher frustriert". Daher bin ich eine Suchende in den Paralleluniversen von Jazz und zeitgenössischer klassischer Musik. Hauptsache, es ist Musik die bewegt, mit Ecken und Kanten und vor allem nicht leicht konsumierbar. Selbst aktive Musikerin in verschiedenen Sinfonischen Blasorchestern und kammermusikalischen Gruppierungen (Fagott)

12.0
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(42:39; Vinyl, Digital; Tzadik, 09.12.2024) Es gibt Alben, die lassen mich einfach nicht los, obwohl… Dieses "Obwohl" ist der Indikator dafür, dass ich mich außerhalb meiner Komfortzone befinde und genau das macht das Musikentdecken so spannend. Das Album liegt nun schon zum 15. Mal auf und noch immer erschließen sich mir Harmonien, Übergänge und Rhythmen. Okay, Mitsingen oder -summen ist hier nicht drin, aber ich kann mich in diesem (Avantgarde-)Jazz verlieren und es ist immer wieder schön, überraschend, faszinierend und fordernd. Als Prog-Fan ist Jazz an sich nicht meine bevorzugte Musikrichtung. Wenn er allerdings so präsentiert wird wie auf diesem…

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13.0
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(40:13; Vinyl, CD, Digital; CaneFire Records (=Eigenveröffentlichung), 13.09.2024) 'Flight' heißt das erste Stück dieses Albums. Flucht oder Flug, frage ich mich und tauche begeistert in das Album ein. Von der ersten Sekunde an packt mich die Musik - offiziell nennt sich das "zeitgenössischer Jazz". Und schon das erste Stück, 'Flight' = Flucht/Flug, kann auch wie ein Teaser für den Rest des Albums aufgefasst werden. In nur drei Minuten gibt es hier alles, was nachher noch weiter ausgearbeitet wird: Verrückte Rhythmen, spannende Instrumentierung, erstklassige Musiker/Solisten, mitreißende musikalische Einfälle. Also, gerne weiter so. Zweites Stück: 'Song Of The River'. Da drängt sich…

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13.0
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(33:48, CD,Digital,Vinyl; Papercup Records, 18.10.2024) "JA!!! Fantastisch! Wie crazy. Was ist das jetzt? Nee, oder? Ach so, echt genial." Das sind Gedanken, die mir bei den ersten sieben Minuten des Anhörens vom neuen Albums "Good Life" von Salomea durch den Kopf schwirren. Dazu alle möglichen Emotionen, die ich in verwirrend schneller Abfolge durchlebt habe, wie z. B. Faszination, Euphorie, Belustigung, Irritation. War alles drin in den ersten sieben Minuten. Ich empfehle ein intensives Hören des kompletten Albums nur in einem entspannten Setting, mit genug Zeit für einen zweiten und dritten Durchgang. Aber wie klingt die Musik überhaupt? Salomea selbst nennt…

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