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    Du bist hier:Home»Reviews»Godflesh - Decay

    Godflesh - Decay

    0
    By flohfish on 25. September 2026 Reviews

    Godflesh - Decay (Relapse Records, 25.09.2026)

    Industrial Metal • Sludge • Post Metal • Noise • Drone
    (41:51; Vinyl, CD, DVD, Blu-ray, MC, Digital; Relapse Records, 25.09.2026)
    Zwischen Industrial Metal, Sludge, Drone und Noise haben Godflesh längst ihre eigene kleine Hölle eingerichtet. "Decay" macht es sich dort ziemlich bequem: zähe Riffs, stoisch rumpelnde Maschinenbeats, Feedback und dröhnende Noise-Flächen schnallen einen auf die Geduldsfolterbank. Das kann hypnotisch und verdammt wirkungsvoll sein – verlangt allerdings eine gewisse Leidensfähigkeit.

    Vor allem "Master And Slave" und "Consume Me" bilden die beiden schwer verdaulichen Eckpfeiler, dazwischen arbeiten sich Godflesh durch vier kompaktere Hass-Grooves. Viel passiert dabei nicht. Genau darin liegt einerseits die Stärke der Platte, andererseits aber auch ihr Problem: Die konsequente Wiederholung entwickelt durchaus Sog, irgendwann allerdings auch den Charme einer defekten Endlosschleife.

    Handwerklich gibt es wenig zu meckern. Diese Mischung aus industrieller Kälte, bleierner Schwere und kontrollierter Monotonie beherrschen Godflesh wie kaum eine andere Band. Nur fehlt mir über die komplette Spielzeit die Variation, die aus einem guten Godflesh-Album ein wirklich starkes machen würde. "Decay" funktioniert am besten häppchenweise – 42 Minuten am Stück sind dann doch ziemlich viel Geduldsfolter.
    Bewertung: 8/15 Punkten


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    Godflesh - Decay (Relapse Records, 25.09.2026)
    Credit: Kim Sølve

    Besetzung:
    • Justin Broadrick - Gitarre, Gesang, Programming
    • Ben Green - Bass

    Surftipps:
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    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Petting Zoo Propaganda zur Verfügung gestellt.

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    Ben Green Birmingham Drone England Godflesh Industrial Metal Justin Broadrick Noise Petting Zoo Propaganda Post Metal Relapse Records Sludge Vereinigtes Königreich
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    flohfish
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    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

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