Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Chat Pile - Who Loves The Sun

    Chat Pile - Who Loves The Sun

    0
    By flohfish on 6. September 2026 Reviews

    Chat Pile - Who Loves The Sun (The Flenser; 04.09.2026)

    Noise Rock • Sludge Metal • Alternative Rock • Industrial • Post Punk
    (43:45; Vinyl, CD, MC, Digital; The Flenser; 04.09.2026)
    Chat Pile habe ich 2023 beim Roadburn für mich entdeckt. Vorher völlig unbekannt, war "God's Country" wenige Minuten nach dem Konzert bestellt. Raygun Busch tigerte damals wie eine eingesperrte Großkatze über die Bühne und machte den Auftritt zur Urgewalt. 2025 dann erneut gesehen – diesmal mit dem Zweitling "Cool World" im Gepäck: konstant gut und mitreißend. Entsprechend gespannt war ich auf "Who Loves The Sun".

    Musikalisch fällt diesmal die deutlich breitere Auffächerung auf. Noise Rock, Sludge Metal, Industrial Rock und Industrial Metal bilden weiterhin das ruppige Fundament, angereichert mit Post Punk, Post Hardcore, Alternative Rock, Grunge und New Wave. Auch experimentelle Noise- und Trip-Hop-Elemente tauchen auf. Dazu kommen mehr Melodie und Atmosphäre, wodurch das Album deutlich zugänglicher ausfällt als seine Vorgänger. Die alte Ruppigkeit ist allerdings geblieben – und genau diese Mischung funktioniert für mich ausgesprochen gut.

    'Creature' eröffnet düster und schleppend. Der Gesang erinnert mich an frühe Tool-Platten, während der Flow stellenweise an 'To The Hilt' von Die Krupps denken lässt. 'Deep Blue' kommt danach deutlich melodischer und eingängiger um die Ecke.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    'Same Rules' nimmt überraschend Tempo heraus und wirkt beinahe hypnotisch.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    'Pen I S Mall' tritt wieder ordentlich nacht und gehört zu den härtesten Tracks des Albums.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    'Shrine' verbindet die neue Melodik mit gewohnt schwerem Unterbau.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    'Intruder' treibt die Eingängigkeit dank der Gaststimmen von Nightosphere fast zum Ohrwurm – was bei Chat Pile ungefähr so klingt, als würde der Wahnsinn plötzlich mitsingen. 'Christabel ’26' wird wieder düster und dreckig, 'Influence' sorgt mit einem simplen, effektiven Riff für Druck. 'Family Funeral' entwickelt sich zum schleppenden, unangenehmen Psychotrip, bevor 'October All The Time' das Album überraschend melancholisch und beinahe versöhnlich beendet.

    Auch Raygun Busch zeigt eine größere Bandbreite. Neben seinem gewohnt markanten Sprechgesang gibt es hysterisches Kreischen, verzweifeltes Heulen und inzwischen deutlich häufiger cleane Passagen. Gerade diese Kombination macht seinen Gesang zu einem der großen Pluspunkte des Albums. Die neue melodische Ausrichtung steht ihm dabei erstaunlich gut.

    Thematisch bleibt es düster: Klimakatastrophe, gesellschaftlicher Zerfall, entfremdete Arbeit und die kollektive Gleichgültigkeit gegenüber einer zunehmend kaputten Welt. Schon 'Creature' schickt Lebewesen zur Schlachtbank und lässt Städte unter Wasser, Asche und Staub verschwinden. Die Apokalypse ist bei Chat Pile weniger großes Finale als alltäglicher Zustand. Warum also aufregen?

    Gerade die Mischung aus Härte, Noise, Post-Hardcore, Alternative Rock und zunehmend mehr Melodie sorgt für überwiegend begeisterte Reaktionen. Einigen ist die neue Zugänglichkeit allerdings schon fast zu komfortabel – wobei "komfortabel" bei Chat Pile natürlich ein sehr dehnbarer Begriff bleibt.

    Ganz so radikal wie einst sind Chat Pile nicht mehr. Das ist für mich allerdings kein wirklicher Verlust, denn die musikalische Weiterentwicklung passt. "Who Loves The Sun" ist melodischer, atmosphärischer und zugänglicher geworden, ohne die Ruppigkeit abzulegen, die Chat Pile weiterhin unverwechselbar macht. Vielleicht nicht mehr ganz so verstörend wie früher, dafür musikalisch deutlich vielseitiger. Und wenn sich Zugänglichkeit bei Chat Pile so anhört, darf der Wahnsinn von mir aus gerne weiter Fortschritte machen.
    Bewertung: 12/15 Punkten


    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Bandcamp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Weitere Informationen

    Chat Pile - Who Loves The Sun (The Flenser; 04.09.2026)
    Ctredit: Ryan Lawson

    Besetzung:
    • Raygun Busch - Vocals
    • Luther Manhole - Guitar
    • Stin - Bass
    • Cap'n Ron - Drums

    Gastmusiker:
    • Claire Hannah - Additional Vocals ('Intruder' und 'Influence')
    • Brittany Sawtelle - Additional Vocals ('Intruder' und 'Influence')

    Surftipps:
    • Homepage
    • Linktree
    • Bandcamp
    • YouTube
    • Wikipedia
    • Rezensionen, Liveberichte & Interviews

    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Rarely Unable zur Verfügung gestellt.

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Alternative Rock Brittany Sawtelle CD Cap'n Ron Cassette Chat Pile Claire Hannah Digital Grunge Industrial Luther Manhole New Wave Noise Noise Rock Oklahoma Oklahoma City Post Hardcore Post Punk Rarely Unable Raygun Busch Sludge Sludge Metal Stin USA Vinyl
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    flohfish
    • Facebook
    • Instagram

    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

    Related Posts

    10.0

    Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)

    6. November 2026
    11.0

    Sunday, June - Cinema

    6. November 2026
    14.0

    Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog

    6. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)
    • #NowPlaying
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    • Valley - Sky Burial (EP)
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen
    • The Tangent - Was
    • Bosco Sacro - Inhabit
    • Asia - Indigo
    • Kosmoberkh - Troglobiten In Absonderlicht
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 813 Aufrufe
    • Asia - Indigo 352 Aufrufe
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow 232 Aufrufe
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog 167 Aufrufe
    • Sunday, June - Cinema 90 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 57 Aufrufe
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26) 55 Aufrufe
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev 49 Aufrufe
    • The Tangent - Was 47 Aufrufe
    • Bosco Sacro - Inhabit 41 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.