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    Du bist hier:Home»Reviews»Flame Dream - Supervision (Reissue)

    Flame Dream - Supervision (Reissue)

    0
    By Horst-Werner Riedel on 1. Februar 2026 Reviews
    Credit: Urs Hochuli
    Progressive Rock • Symphonic Prog • Art Rock
    (42:22; CD, Digital; 3VƐ Records; 30.01.2026)
    Die im Jahr 1977 in Luzern gegründeten Schweizer Symphonic Progger Flame Dream veröffentlichen nach
    "Out In The Dark" und "Elements" das nächste Album aus den frühen Jahren ihrens Bestehens. Es handelt sich um die bereits angekündigte Ergänzung des Backkatalogs, einem sogenannten Re-Release auf den die Fans sicherlich bereits ungeduldig gewartet haben.

    Das im Jahr 1982 nur auf Vinyl veröffentlichte vierte Album "Supervision" gibt es jetzt erstmals auch auf CD. Flame Dream wurde wahrnehmbar von Beginn an von Bands wie Genesis, England, UK und Van Der Graaf Generator beeinflusst. Markenzeichen der Band sind vor allem Keyboard Dominanz und Holzbläserpassagen, virtuose Gitarrenarbeit spielt hingegen eher eine untergeordnete Rolle.

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    Die Songs varieren zwischen melodisch bis balladesk, dabei teils unterbrochen durch furiose, komplexere Passagen. Wie selbstverständlich bei diesem Musikgenre fehlen auch die obligatorisch erwartbaren, atmosphärischen Momente nicht. Der Gesang erinnert auffallend an die großen Genesis Vorbilder Peter Gabriel oder Phil Collins. Mit zwölf Minuten ist das abschließende' Paradise Lost' der einzige Longtrack des Albums. Dieses Epos ist in drei ineinander übergehende Abschnitte unterteilt und sicherlich das Highlight des Albums. Dieser Track bietet all das, was sich Progfans von Flame Dream nur wünschen können.

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    "Supervision" zählt zwar nicht zu den ganz großen und unvergessenen Alben seiner Zeit, doch ist es eine gute Ergänzung für jede Prog-Sammlung. Vor allem diejenigen die Genesis & Co.vermissen, finden hier weiteres, hörenswertes Material. Für alle Musikfreunde, die sich etwas gedulden können, sei schon jetzt gesagt dass auch die Neuveröffentlichung des Debütalbums aus dem Jahr 1979 "Calatea" für das kommende Frühjahr bevor steht.
    Bewertung: 11/15 Punkten


    Tracklist:
    1. Blackmail (4:38)
    2. Dancing into Daylight (2:12)
    3. Supervision (5:18)
    4. Signs of Solitude (4:05)
    5. Tragedy (5:09)
    6. Time for a Change (5:38)
    7. Woman's Art? (3:02)
    8. Paradise Lost (12:08)

    Total Time 42:22

    Besetzung:
    • Pit Furrer / Drums, Percussion
    • Roland Ruckstuhl / Piano, Organ, Keyboards, Sequencer, Vocoder
    • Peter Wolf / Voice, Flute, Saxophones, Percussion
    • Urs Hochuli / Bass, Guitars, Bass Pedals
    • John Acock / Producer Flame Dream

    Surftipps zu Flame Dream:
    • Homepage
    • Wikipedia
    • YouTube
    • Rezensionen, Liveberichte & Interviews


    Abbildungen mit freundlicher Genehmigung: Flame Dream/ 3V3 Records

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    3VƐ Records Art Rock CD Digital Flame Dream Genesis John Acock Luzern Peter Wolf Pit Furrer Progressive Rock Roland Ruckstuhl Schweiz Symphonic Prog Urs Hochuli Vinyl
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    Horst-Werner Riedel

    Musik spielt seit jeher eine große Rolle für mich. Ursprünglich stand der Sammeltrieb und die Suche nach Neuem im Vordergrund. Erst 2005 eröffnete mir der engere Kontakt zu Gleichgesinnten die Möglichkeit einen intensiveren Blick in die Szene zu erhalten. So blieb es nicht aus, dann auch einmal meine Gedanken und Beobachtungen in Worte zu fassen. Aus dem Blickwinkel des kritischen Betrachters erhalten Konzerte und CD´s oftmals eine tiefergehende Bedeutung und Musik wird neu erlebt.

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