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    Du bist hier:Home»Reviews»Self Portrait - Fishes Were Everywhere

    Self Portrait - Fishes Were Everywhere

    0
    By Horst-Werner Riedel on 17. Januar 2025 Reviews

    Self Portrait – Fishes Were Everywhere (Andromeda Relix/MaRaCash, 19.01.2025) COVER(46:56; CD, Digital; Andromedia Relix/MaRaCash Records; 19.01.2024)
    Self Portrait ist offensichtlich kein ungewöhnlicher Bandname, gibt es doch mehrere gleichnamige Formationen im Musikbusiness. In Bangladesch ist es eine Progressive Metal Rock Band, in Japan eine Boy Group und in Italien eine aus Parma stammende Progressive Rock Formation. Letztere wurde 2015 gegründet und wartet bis heute auf etwas mehr Popularität zumindest außerhalb der nationalen Grenzen. Dennoch nutzte die Band trotz mehrfacher Besetzungswechsel die Zeit, sich weiter zu entwickeln und zu wachsen. Das Anfang 2024 veröffentlichte Debütalbum "Fishes Were Everywhere" soll nun einen entsprechenden Impuls setzen. Allerdings darf man von den Musikern den ansonsten weit verbreiteten typischen Symphonic Prog nicht erwarten. Die musikalische Beeinflussung des Quartetts reichte von Beginn an vom Progressive Rock bis Metal, zudem spielen elektronische Klänge der 80er Jahre sowie Funk und Psychedelic ein Rolle. Für ihr aktuelles Album bedienten sich die Italiener zudem auch aus dem Repertoire des AOR, Progressive Rock, Rock, Alternative, Indie, Psychedelic und Space Rock. Kreativität und Leidenschaft kann man den Italienern also nicht absprechen.

    Self Portrait bieten einen bunten Mix aus einer Vielzahl unterschiedlichster Musikstile, was grundsätzlich die Erwartungshaltung an das Album steigert. Bedauerlicherweise erscheinen jedoch einige der sechs Songs nicht so kraftvoll und lebendig, wie zu erwarten war. Ein weiterer Kritikpunkt stellen auch die Lead Vocals dar, könnten diese möglicherweise den ein oder anderen Fan nicht ganz überzeugen. Etwas mehr Ausdrucksstärke hätte den meisten Kompositionen sicherlich ganz gut getan. Dafür überzeugen aber die im Vintage Stil vorgetragenen Keyboard-Soli voll und ganz und bereiten wirklich Spaß. Insgesamt betrachtet, gibt es gute Ansätze, die das vorhandene Potential von Self Portrait andeuten. Man darf also durchaus gespannt sein was die Italiener in Zukunft noch zu bieten haben. Wer sich eine eigene Meinung bilden möchte, das Album „Fishes Were Everywhere“ ist sowohl bei MaRaCash Records bzw. bei Bandcamp als CD oder auch in der digitalen Variante erhältlich.

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    Mit ihrem Debütalbum "Fishes Were Everywhere" liefert die aufstrebende, italienische Progressive Rock Band Self Portrait ihr musikalisches Selbstporträt ab. Trotz vorhandenem Potential ist aber noch nicht der ganz große Wurf gelungen.
    Bewertung: 9/15 Punkten


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    Besetzung Self Portrait:
    Marco Fulgoni – Gesang und Gitarre
    Martino Pederzolli – Bass
    Giorgio Cimino – Synthesizer und Orgel
    Luigi Mazzieri – Schlagzeug

    Recorded and mixed at Realsound Studio, Langhirano, Parma
    Artwork by Laura De Roma

    Surftipps zu Self Portrait:
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    Qobuz
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    Abbildungen: Self Portrait / MaRaCash Records

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    AOR Alternative Bandcamp CD Debüt Digital Giorgio Cimino Indie Italien Laura De Roma< Luigi Mazzieri MaRaCash Records Marco Fulgoni Martino Pederzolli Metal Parma Progressive Rock Psychedelic Rock Space Rock Symphonic Prog
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    Horst-Werner Riedel

    Musik spielt seit jeher eine große Rolle für mich. Ursprünglich stand der Sammeltrieb und die Suche nach Neuem im Vordergrund. Erst 2005 eröffnete mir der engere Kontakt zu Gleichgesinnten die Möglichkeit einen intensiveren Blick in die Szene zu erhalten. So blieb es nicht aus, dann auch einmal meine Gedanken und Beobachtungen in Worte zu fassen. Aus dem Blickwinkel des kritischen Betrachters erhalten Konzerte und CD´s oftmals eine tiefergehende Bedeutung und Musik wird neu erlebt.

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