Mothership – High Strangeness

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(33:45, CD, Heavy Psych Sounds Records, 2017)
Das Mutterschiff landet – und zwar mit einem Rumms! Mothership aus Texas, das sind die drei Jungs Kyle Juett (Bass/Lead Vocals) Kelley Juett (Guitar/Vocals) und Judge Smith (Drums), deren Erstlingswerk 2013 herauskam, wonach sie sich vor allem live einen Namen machten.

Im März dieses Jahres folgte „High Strangeness“, das zuallerst einmal durch ein famos gestaltetes Cover auffällt. Hört man dann die CD (oder wahlweise die LP) folgt mit dem Opener, der den gleichen Namen wie das Album trägt, ein atmosphärischer, ruhiger Auftakt. Hier wird klar: Alles was wird fachmännisch einwandfrei von drei Handwerkern an ihren Instrumenten gemacht.

‚Ride The Sun‘ wird dann lauter und treibt nach vorne. Parallelen könnte man ziehen, ja, zu UFO, zu Sabbath, den frühen Priest oder Maiden, oder auch ZZ Top. Alles angebracht und alle werden mit einem verehrenden Kopfnicken von der Band bedacht. Im Vordergrund steht aber die von den Drei transportierte eigene Idee von Rock, und die hat es in sich. Das alles wird vor allem auch durch den kristallklaren Sound der Platte herübergebracht.

Nach den Headbanger-Passagen von ‚Ride The Sun‘ wird es dann auch in ‚Midnight Express‘ doomig und die abwechselnden Stimme geben ihre ganz eigene Atmosphäre dazu. Diese Rezeptur aus verschiedenen Parts und Einflüssen zieht sich durch das gesamte Album. Man sieht die Musiker quasi in Bandshirts und Lederkutten auf Motorrädern an sich vorfahren. Wenn ihr Mutterschiff so landet, dann kann da nur noch mehr Gutes kommen – auf jeden Fall jetzt schon eines der „high“ßesten Alben des Jahres!
Bewertung: 11/15 Punkten

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Über den Autor

Philipp Roettgers

“Journalism is a low trade and a habit worse than heroin, a strange seedy world of misfits and drunkards and failures.” - Hunter S. Thompson. “Art is long and life is short, and success is very far off.” - J. Conrad

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Mothership – High Strangeness

von Philipp Roettgers Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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