Tiebreaker – We Come From The Mountains

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a0311698554_10(39:43, CD, Karisma Records/Soulfood, 2015)
Tiebreaker sind eine junge norwegische Band, die sich seit 2013 mit Hunderten energiegeladener Auftritte einen Namen gemacht hat. So spielte sie zusammen mit den Dumdum Boys, Kvelertak und Skambankt. Ihr Debütalbum „We Come From The Mountains“ wurde 2014 auf ihrem eigenen Label veröffentlicht, Anfang November bringt Karisma Records (nicht mit dem legendären Charisma-Label zu verwechseln) es international heraus.

Die Band besteht aus Thomas Espeland Karlsen am Gesang, Eirik Wig Haug und Olav Areklett Vikingstad an den Gitarren, Patrick Andersson am Bass und Pål Gunnar Dale an den Drums.

Das Album mischt klassischen 70er-Jahre-Rock mit Blues- und Prog-Einflüssen. Am ehesten ist diese Mischung laut Band selbst wohl etwas für Fans von Led Zeppelin, Rival Sons, Deep Purple und Wolfmother. Dem kann man beim Hören des Albums zustimmen. Elemente all dieser Vorbilder tauchen hier und da auf, das Ganze ist rockig und kompakt. Wirklich progressive Ausflüge sind jedoch kaum vorhanden. Trotzdem ist das Album nett anzuhören und macht Spaß.

‚Nicotine‘ besticht im letzten Drittel des Songs durch einen coolen Schema-Bruch à la Sabbath. Das ruhige ‚Homebound Pt 1‘ hat einen wunderschönen Mittelteil mit Hendrix-ähnlicher Gitarre. Dort, und auch bei ‚Where Can Love Go Wrong?‘ kommen manchmal Erinnerungen an die Allman Brothers Band auf.

Seit der Veröffentlichung des Debüts haben Tiebreaker ihre Live-Reputation weiter ausgebaut, sich in eine Hütte in der norwegischen Wildnis eingeschlossen und ihr nächstes Album geschrieben. „Death Tunes“ erscheint heute. Wir sind gespannt, was uns erwartet!
Bewertung: 8/15 Punkten (KR 8, PR 8)

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Über den Autor

Philipp Roettgers

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Tiebreaker – We Come From The Mountains

von Philipp Roettgers Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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