Valley - Sky Burial (EP)

Post Rock • Slowcore • Instrumental
(26:18; Digital; Eigenveröffentlichung; 06.11.2026 )
Bereits zwölf Jahre liegt das Debüt der Stockholmer zurück und mit “Sky Burial” möchte man den aktuellen Status quo definieren. Wenn Du Dir die Schnittmenge aus ruhigen Mogwai, Monoland, Arca aus Spanien, den kontemplativen Flow von Do Make They Think und Angelo Badalamenti (David Lynch) vorstellen kannst, dann könnte dieser Noir-Sound was für Dich sein. Nächtlich, trippy, monoton, weiß man mit prägnanten Gitarren-Motiven, einer stillen, vor sich hin schleichenden Atmosphäre hypnotische Schleifen zu erzeugen. Eine Art Trip Rock in Slo Mo, in leise, in Grautönen.

Die vier Songs haben Laufzeiten bis zu zehn Minuten, tröpfeln düster, ätherisch, monoton vor sich hin, wissen mit ihren Akkorden, den mal präsenten, mal hintergründigen Angelo-Badalamenti-Synths minimal und still in die Nacht hinein zu spielen. Das ist stimmungsvoll gut von Mattias Olsson (u. a. White Willow) auf den Punkt produziert und so weiß diese knappe halbe Stunde möglicherweise den perfekten Noir-Soundtrack für einen Kurzfilm über Einsamkeit, Großstadt und Tristesse zu versprechen. Es wird zum Glück nie zu depressiv, traurig, man bleibt dank mancher Pink-Floyd-Referenz und dem stillen Spiel aus Slowcore und stillem Post Rock überschaubar dynamisch. “Sky Burial” ist somit ein unauffällig atmosphärischer Happen für zwischendurch.
Bewertung: 11/15 Punkten


Besetzung:
• Jocke Stefanides – guitars
• Erik Sirelius – bass
• Daniel Pettersson – drums
• Erik Svallingson – synthesiser and percussion

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Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Viral Propaganda PR zur Verfügung gestellt.