PreHistoric Animals - Magic Love Destruction

Melodic Rock • Heavy Prog • Alternative • Progmetal
(47:40; CD, digital, Vinyl; Eigenproduktion/Bad Dog Promotions; 29.10.2026)
Auf der bandcamp Seite der Schweden wird folgende Frage gestellt: Was passiert, wenn man klassischen Progressive Rock, Alternative Rock und brillante Pop Musik mag? Macht’s einem anscheinend schwer, aber das schwedische Quintett verbindet genau diese Elemente auf ihrem aktuellen Werk, wobei der Prog-Faktor allerdings etwas in den Hintergrund rückt.

Das Debütalbum “Consider It A Work Of Art” geht ins Jahr 2018 zurück, da sie es bisher schafften, alle zwei Jahre ein neues Werk zu veröffentlichen, ist man mit “Magic Love Destruction” nun folgerichtig bei Album Nummer Fünf gelandet. Gestartet als Duo, schnell auf Quartettformat angewachsen, sind sie nun zu fünft unterwegs. Während sich früher drei der vier Musiker die Keyboardarbeit teilten, hat man nun mit Mats Nilsson einen fest zum Line-Up gehörigen Tastenmann mit an Bord.

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Als Pluspunkte sind die durchweg gelungenen Gesangsleistungen zu sehen, die sich durch das gesamte Album ziehen, diesbezüglich gibt es keinerlei Ausreißer nach unten. Der Prog-Fan wird am ehesten das Hauptaugenmerk auf den Longtrack ‘Finding Love In Dark Places’ lenken, der in die drei Abschnitte ‘In Orbit’, ‘The Queen Of The Wonderworld’ und das titelgebende ‘Magic Love Destruction’ aufgeteilt ist. Auch dies ist kein lupenreiner Progressive Rock Track, verbindet aber auf ansprechende Weise Melodic Rock mit progressiven Elementen. Am Ende wird ein schönes Streicherarrangement eingebunden, und dann sind die knapp 48 Minuten auch schon rum.

Wie bereits oben angedeutet, sollte sich hier eher der Melodic Rock oder Alternative Rock Fan angesprochen fühlen, bisweilen wird auch der Härtegrad ein bisschen angezogen.

Das feine Artwork stammt übrigens wie schon beim Vorgänger “Finding Love In Strange Places” von Mattias Norén, der schon für viele Bands Cover entworfen hat, beispielsweise für Evergrey, Ihlo oder Lalu. Schrammt knapp an der 10-Punkte-Marke vorbei.
Bewertung: 9/15 Punkten


Tracklist

  1. Do I Really Know You? (04:21)
  2. Sleeping In The Fire (04:26)
  3. The Wedding Singer (06:21)
  4. The Order Of The Universe (And Everywhere Else Too) (05:04)
  5. Stupidity For Beginners (04:30)
  6. It’s Not A Good Day To Die (06:28)
  7. Finding Love In Dark Places (16:24)

Besetzung:
• Samuel Granath – drums
• Daniel Magdic – guitars / vocals
• Noah Magnusson – bass / vocals
• Mats Nilsson – keyboards / vocals
• Stefan Altzar – guitars / lead vocals

Gäste:
• Anna Ihlis – backing vocals [7]

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Abbildungen: PreHistoric Animals