Death-Static - Red Fire In The Open

Death-Static - Red Fire In The Open (Sound In Silence; 18.05.2026)

Drone
(51:49; CDr, Digital; Sound In Silence; 18.05.2026)
„Red Fire In The Open“ ist, nach dem letztjährigen Debüt „Time Is Ignorance“, Death-Statics Zweite. Das Einmannprojekt von Gareth S. Brown, der sonst als The Unpleasants, Jerstice, Royal-Librarian und unter eigenem Namen unterwegs sowie nebenbei auch noch in Acts wie Canvas und Hood aktiv ist, lebt hier seine Vorlieben für langanhaltende Drones aus. Für reichlich lang anhaltende.

‚Blackhorse Infirmary‘ ist mit seinen 14 Minuten schon einmal eine Bank, mit der sich Zeit schinden lässt. Via auf- und abschwellenden Soundwällen und sakralen Gesängen passt die Klangkaskade dann auch als musikalisches Ausstattungsstück perfekt in sakrale Räume und Bauten und die hier zelebrierten Zeremonien. ‚The Last Days Of Light‘ ist mit sparsamen drei Minuten dann eher ein Interimstune für das noch zu Erwartende, mit seiner tröpfelnden Pianomelodie und der eher freundlich gestimmten Grundatmo aber auch das Stück, in dem das Meiste passiert. Weil im abschließenden Titelrack mit ganzen 34½ Minuten ausgiebig dem Drone an sich gefrönt wird und man wieder einmal feststellen muss, dass Zeit doch relativ ist. Vor allem das Empfinden dieser in eben solchen Situationen.
Bewertung: 9/15 Punkten

Besetzung:
Gareth S. Brown

Surftipps:
Bandcamp/
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Abbildungen: Death-Static/Bandcamp