1

No Man’s Valley – Outside The Dream

No Man’s Valley - Outside The Dream (Tonzonen, 2019)(40:28, Vinyl, CD, Digital, Tonzonen Records/H‘Art, 2019)
Jedwede Herkunft könnte man No Man’s Valley bescheinigen, nur dass die Band aus den Niederlanden kommt, das muss man so erst einmal sacken lassen. Denn No Man’s Valley steht in erster Instanz für grenzenlose Weite in Sound und Habitus, und zweitens eben für grenzenlose Weite in Sound und Habitus.

In Siebenmeilenstiefeln durcheilt der Fünfer die doch beachtliche Strecke zwischen dem amerikanischen Joshua Tree Nationalpark und dem australischen Outback, wobei man lässigst hemdsärmeligen Swamp Rock mit transzendenten Psych in Einklang bringt. Was auf „Outside The Dream“ bezogen bedeutet, dass einerseits die Bourbon-Flaschen kreisen, andererseits auch schon einmal ein tiefer Zug aus der Friedenspfeife getätigt wird. Mit Beast Of Bourbon-Energy schleifen sich No Man’s Valley durch Garagerockmantras wie ‚Eyeball‘ und ‚Hawk Rock‘, nur um mit den bezeichnenden ‚7 Blows‘ psychoaktive Launen zu verbreiten, die schon einmal den Lizard King beschwören könnten. Und, um gleich noch einmal Namedropping zu betreiben, lagen wohl noch nie Pink Floyd (‚Into The Blue‘) und Nick Cave-Moods (‚Murder Ballad‘ – na freilich!) so eng beieinander wie auf diesem dunkelbunten Album. Womit das No Man’s Valley eigentlich schon mit einigen namhaften Zeitgenossen bevölkert wird.

Bewertung: 11/15 Punkten (CA 11, KR 8)

Surftipps zu No Man’s Valley:
Homepage
Facebook
Twitter
YouTube
Instagram
Soundcloud
bandcamp
Spotify
Deezer
last.fm