Insect Ark – Portal/Well

(42:20, CD, Autumnsongs Records/Just For Kicks, 2015)
Bei Insect Ark handelt es sich um ein amerikanisches Damen-Duo. Ursprünglich 2011 als Solo-Projekt von Dana Schechter gestartet, wurde daraus ein Duo, als vier Jahre später Ashley Spungin hinzukam. Doch dieses Album wurde noch im Alleingang eingespielt, alle acht Songs von Frau Schechter komponiert.

Dabei handelt es sich ausschließlich um rein instrumentale Kompositionen, die meisten zwischen sechs und acht Minuten lang. Dabei bedient die Protagonistin Bass, Lap Steel Gitarre und Synthesizer. Außerdem hat sie recht geschickt den programmierten Rhythmus eingebracht. An der Gitarrenfront ist tatsächlich alles auf der erwähnten Lap Steel Gitarre eingespielt worden, keine weiteren E-Gitarren wurden eingesetzt.

Der Titelsong eröffnet schleppend und schwerfällig das Album, ist dabei sehr basslastig und sorgt gleich für leicht düstere Stimmung. In dieser Form geht es in den nächsten Titeln auch weiter. Sehr träge, sehr atmosphärisch, recht düster – mal an Filmmusik erinnernd, dann Richtung Psychedelic oder Doom Metal.

Wenn man sich auf derartige Musik einlassen kann und diese spannend findet, ist dies sicherlich eine interessante Scheibe. Auf dem aktuellen Album „Marrow Hymns“ (2018) ist dann auch Ashley Spungin (drums / electronics) mit von der Partie.
Bewertung: 8/15 Punkten

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