Robert Schroeder – Spaceland

(69:33, CD, Spheric Music, 2018)
Es ist mal wieder an der Zeit, ein neues Album des Elektronikmusikers Robert Schroeder vorzustellen. EM-Freunde wissen, dass der Veröffentlichungsrhythmus des Aacheners in den letzten Jahren auf beeindruckend konstante Weise mindestens eine Veröffentlichung pro Jahr vorsah, was auch auf diesen Seiten abgelesen werden kann. Nun also wieder neue Musik aus dem Hause Schroeder. Und auch wenn das jetzt nichts weltbewegend Neues ist, so ist es doch aus Rezensentensicht immer wieder ein Vergnügen, seinen musikalischen Ideen zu lauschen.

„Spaceland“ beinhaltet acht Songs, vier kürzere (4-6 Minuten) und vier mittellange Titel (9-13 Minuten). Gleich der Opener ‚Space Discovery‘ ist richtungsweisend für das, was den Hörer auf diesem Werk erwartet. Schroeder-Fans haben da sicherlich schon ein klares Bild, wer allerdings nicht so sehr mit seiner Musik vertraut ist, aber gelegentlich Freude an elektronischer Musik hat, der trifft eine gute Wahl beim Erwerb dieser CD.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

In der Label-typischen Form ist dies wieder etikettiert worden, und zwar als „Berliner Schule – Ambient – Chill Out – Finest Electronic Music“. Und da muss auch nicht widersprochen werden, das trifft es schon ganz gut. Es sind die typischen Elemente der klassischen Berliner Schule enthalten, doch sie bilden nicht den Hauptkern von „Spaceland“. Er hat hier seinen eigenen Weg gefunden, einen Mix aus spacigen Ausflügen, rhythmischen Unterlegungen und tiefenentspannten Ambient Passagen zu kreieren, der zu keiner Minute langweilig wird.

Wie bei ihm schon bekannt, gehören Mellotronchöre zu seinen typischen Ausschmückungen, auch die Soloeinlagen an diversen Synthesizern sind gut gelungen und ein weiteres typisches Charakteristikum. Die bisweilen unterlegten Sequenzen sind angenehm gestaltet und nicht hektisch-nervös geraten.

Wie gesagt, nichts essentiell Neues, aber gewohnt gute Kost und eines seiner bisher besten Alben.
Bewertung: 12/15 Punkten

Surftipps zu Robert Schroeder:
Homepage
Facebook
Wikipedia