Hidden Lands – Halcyon

0

(56:25, CD, Progress Records /Just for Kicks , 2017)
Zwischen 2003 und 2013 veröffentlichte das schwedische Quartett Violet Silence drei Alben. Dabei agierte Keyboarder Ljunghall auf dem 2013 erschienenen „Broken Truce“ nur noch als Gastmusiker, ein Jahr zuvor hatte er bereits mit zwei weiteren Violet-Silence-Kollegen (Bastin, Edling) das erste Album unter dem Namen Hidden Lands veröffentlicht. Mittlerweile ist dieses Quartett mit dem vorliegenden Werk ebenfalls bei Album Nummer drei angelangt, eingespielt von:

Hannes Ljunghall – guitars / keyboards
Phillip Bastin – bass
Gustav Nyberg – drums
Bruno Edling – vocals

Dass man stilistisch nicht allzu weit von Violet Silence entfernt ist, wundert nicht. Die Stimme kennt man schon von der Vorgängerband und der hohe Keyboard-Anteil ist ebenfalls weitergeführt worden. Allerdings setzt Mastermind Ljunghall, der wieder sämtliche Titel komponierte, diesmal vermehrt auch die Gitarre ein, auch wenn insgesamt nach wie vor die Tasteninstrumente dominieren.

Das Album enthält acht Songs, von denen zwei die Zehnminutenmarke knapp überschreiten. Die Kompositionen sind gut auf den Punkt gebracht, der englisch vorgetragene Gesang schwankt zwischen sehr angenehm und bisweilen leicht gequält wirkend.

Stilistisch bewegt sich die Band zwischen Neo- und Retroprog, wobei sie meist recht melodisch unterwegs ist. Ein paar leicht frickelige Parts sind zwar auch vorhanden, aber wirklich Sperriges hat der Hörer nicht zu erwarten, ebenso wenig eine typisch-skandinavische schwermütige Note.
Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 8, KS 10)

Hidden Lands (Foto: Band)

Surftipps zu Hidden Lands:
Facebook
Twitter
YouTube
Progstreaming
Spotify

 

 

 

 

Teilen.

Über den Autor

Antworten

Hidden Lands – Halcyon

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
0