Cloud Catcher – Trails Of Kozmic Dust

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(39:31, CD, Totem Cat, 2017)
Der kosmische Staub schwebt hier nicht schwerelos im Outer Space, sondern befindet sich zu Füßen der Protagonisten, die diesen schwer aufstampfend aufwirbeln und zu einem Bestandteil der von ihnen eingeatmeten Luft machen. Für Wolkenfänger und dementsprechende Traumtänzer sind Cloud Catcher aber wirklich zu heavy und impulsiv.

Mit der unbändigen Kraft und Energie des Hard- und Bluesrock der 70er-Jahre macht das Powertrio aus Denver auf „Trails Of Kozmic Dead“ keinen Hehl aus seien Vorlieben und beschert uns ein Werk, das von der Blaupause diese Genres gezogen scheint. Weil man hier irgendwie alles zu kennen scheint: die Riffs, die Melodien und Wendungen, das straighte Voranrocken. Gerade das macht Cloud Catcher so unkompliziert – man weiß, was kommt, und stellt sich darauf ein.

Die Tracks tragen Titel wie ‚Astral Warlord‘, ‚Super Acid Magick‘, ‚Beyond The Electric Sun‘ und eben ‚Trails Of Kozmik Dust‘. Obwohl man thematisch in anderen Dimensionen wandelt, bleibt man trotz gelegentlicher psychedelischer Andeutungen auf dem Boden der Tatsachen.
Bewertung: 8/15 Punkten (CA 8, KR 9)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Cloud Catcher – Trails Of Kozmic Dust

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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