Spidergawd – IV

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(41:00, CD, Crispin Glover/Stickman/Soulfood, 2017)
Neue Entwicklungen, neuer Bassist, aber die Album-Namensgebung bleibt wie gehabt: durchnummeriert. Ein Jahr nach „III“ haben die Norweger im Februar „IV“ veröffentlicht. Auch das Cover folgt der Tradition und kommt in dem altbewährten Stil daher. Bei Spidergawd eingestiegen ist der Bassist Hallvard Gardlos, der Rest des Quartetts bleibt mit Per Borten (Gesang und Gitarre), Rolf Martin Snustad (Saxofon) und Kenneth Knapstadt (Schlagzeug) wie gehabt.

Bereits der Opener ‚This Love…?‘ kündigt ein ordentliches Tempo an. Mit Songs wie ‚I Am The Night‘ und ‚Heaven Comes Tomorrow‘ zeigen Spidergawd sich dann von ihrer New-Wave-of -British-Heavy-Metal-Seite, oftmals mit ein wenig mehr Nachdruck als auf ihren vorherigen Alben. Der mit Blues-Einflüssen gekoppelte 70er-Jahre Sound, der die Band bisher ausgemacht hat, bleibt allerdings stets erhalten.

Und die Spinnengötter beherrschen auch entspannte Töne: ‚Loucille‘ und ‚Ballad Of A Millionaire (Song For Elina)‘ verlieren wieder etwas an Fahrt, wobei Hallvard Gardlos mit seinem Bass hier besonders glänzt. ‚Stranglehold‘ bietet einen runden Abschluss.

Legenden wie Judas Priest, Motörhead und Thin Lizzy sind immer präsent und mischen sich mit nostalgischem Psychedelic Rock. „IV“ kann den Vorgänger „III“ zwar nicht überbieten, ist aber trotzdem eine saubere Leistung. Und wieder gibt es ein 180-Gramm-Vinyl mit CD in limitierter Auflage. Auch lohnt es sich, sich das Spektakel live anzusehen. Gelegenheit dazu bietet sich im März, dann sind Spidergawd auf Tour.
Bewertung: 10/15 Punkten (KR 11, DW 10, PR 10)

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Spidergawd – IV

von Deborah Wisskirchen Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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