Radio Birds – Contemporary American Slang

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a1257431170_10(42:43, 1 CD, Brash Music/Just for Kicks, 2016)
Die Radio Birds bestanden bis vor kurzem noch aus komplett anderen Musikern – sie hatten einen anderen Look, einen anderen Sound, einen anderen Namen. 2013 beschloss die jetzige Besetzung (Justin Keller, Chase Lamondo, Colin Dead, Mike Ford), einen kompletten Neuanfang zu wagen. Mit längeren Haaren, wuschigeren Bärten und neuen Songs nahm sie eine LP auf und machte sich live einen Namen. Ihre Musik fand in Jason Momoas Film Road to Paloma Verwendung, und sie wurden Festival-Lieblinge.

Seitdem haben sie sich klassischer Rockmusik verschrieben, die weder zu schwierig noch zu einfach sein und vor allem live wirken sein soll. Auch singen alle vier von ihnen mal abwechselnd, mal gemeinsam. Dementsprechend hält das neue Album „Contemporary American Slang“ in etwa das, was der Titel verspricht. Rockmusik mit Anleihen an die 70er-Jahre, an Stadionrock, Rock’n’Roll, und ein wenig Southern Rock.

Das ist nicht immer allzu aufregend. Zwar reißt der eine oder andere Song auf seine Weise mit, so zum Beispiel der Refrain von ‚Your Favorite Part‘, und es wirkt in sich alles konstant und kompakt, aber wirklich umhauen tut das Album nicht.

Live ist da sicherlich etwas mehr Feuer drin. Da dies genau das ist, was die Jungs wollen, werden sie die neuen Songs auf die Bühne bringen. Das Potenzial für eine nette Party ist definitv vorhanden.
Bewertung: 7/15 Punkten (KR 6, PR 7)

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Über den Autor

Philipp Roettgers

“Journalism is a low trade and a habit worse than heroin, a strange seedy world of misfits and drunkards and failures.” - Hunter S. Thompson. “Art is long and life is short, and success is very far off.” - J. Conrad

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Radio Birds – Contemporary American Slang

von Philipp Roettgers Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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