Mos Generator – Abyssinia

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MosGenerator-Abyssinia-2016-Cover(42:38, CD, Listenable/Edel, 2016)
Gewohnt rotzig und Vintage-like geht es auch auf dem siebten Album der Heavy Combo aus dem amerikanischen Port Orchard/Washington zu. Einmal mehr macht die Band um Frontmann Tony Reed keinen Hehl aus ihren Vorlieben für morbiden Hardrock von Helden wie Black Sabbath & Co., alles schön verpackt in überschaubare Tracks, die sich wunderbar mit gepflegtem Headbanging vertragen.

Wo die Riff-Breitseiten noch Verwandtschaften zum Grunge der Anfangsneunziger, und dabei speziell zu Acts wie Monster Magnet und Soundgarden, erkennen lassen, sich der Überbau des Mos-Generator-Sounds also beliebig formen lässt, besteht die Basis von „Abyssinia“ eindeutig aus Metall, worauf sich dann auch vorzüglich das eigentlich vorhersehbare Fundament gründen lässt. Heavy ist dabei die Devise, was bei Single-formatigen Semi-Hits dann umso mehr ins Gewicht fällt.

Mos Generator halten sich also nicht allzu lange mit enervierendem Vorgeplänkel auf und kommen auch gleich auf den sogenannten Punkt, nämlich in erster Instanz mit dem Haudrauf-Rocker „Strangest Times“. Mit dem Wishbone-Ash-lastigen „Time & Other Thieves“ sowie dem überaus psychedelischen „Outlander“ hat die Band – chapeau – dann sogar auch noch ein paar Überraschungen in petto.
Bewertung: 8/15 Punkten (CA 8, KR 10)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Mos Generator – Abyssinia

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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