Oktopus – Worlds Apart

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(34:36, CD, Eigenverlag/Just for Kicks, 2016)
Manche Bands machen es dem Reviewer recht einfach. Bei Oktopus, die sich früher witzigerweise mal Progoctopus nannte, liegt solch ein Fall vor.  Die PR-Info verspricht Progressive Fusion, und genau das gibt es auch zu hören. Von den acht Titeln auf der CD sind drei Tracks atmosphärische Interludes, die aber gelungen daherkommen. Bleiben also noch fünf Titel übrig, mit denen sich Oktopus auf „Worlds Apart“ präsentieren, und die kann man allesamt als äußerst gelungen bezeichnen. Das Trio rockt, jazzt und metalled auf erfrischende Art und Weise. Das man dabei etliche Zitate vernimmt, stört nicht weiter,  zumal an keiner Stelle Langeweile aufkommt. In der Kürze liegt hier die Würze, nur das zehnminütige ‚Minotaur‘ bricht etwas aus.

Oktopus liefern in Summe ein durch und durch hörenswertes Debüt ab und beweisen, dass unterhaltsamer Prog/Fusion nicht nur in epischen Longtracks funktioniert. Das Trio überzeugt auch handwerklich und an der Produktion gibt es nichts Größeres auszusetzen. Nur fühlt sich die Spielzeit definitiv nicht nach CD, sondern nunmal eher nach EP an. Vielleicht haben die Oktopusse hier nur mal vorfühlen wollen, ob ihre Ideen beim Publikum ankommen. Mission gelungen!
Bewertung: 11/15 Punkten (HK 11, KR 11)

Oktopus (Foto: Band)

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Über den Autor

Henrik Kropp

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Oktopus – Worlds Apart

von Henrik Kropp Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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