Blue Dawn – Cycle of Pain

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(55:44, CD, Black Widow, 2013)
Die italienische Band Blue Dawn existiert bereits seit 2009, mit „Cycle of Pain“ liegt jetzt ihr zweites Album vor. Blue Dawn haben sich dem Hard Rock und Doom Metal verschrieben und als erste Assoziation beim Hören kommen einem Black Sabbath in den Sinn. Das Augenmerk liegt dabei auf langsamen und treibenden Grooves, wobei der Bass die Hauptrolle übernimmt. Dazu kommen heruntergestimmte Gitarren, hier und da sind auch mal Klavier, Hammondorgel und sogar ein Saxophon zu hören.

Die Kompositionen eifern stets den große Vorbildern nach, erreichen aber nie auch nur ansatzweise deren Qualität. Hier und da versucht man auch mal über der Tellerrand hin zum Prog zu blicken, aber dies ist nie zwingend und mutig genug, um zu überzeugen.

Hinzu kommt der weibliche Leadgesang, der für diese Art Musik viel zu brav und bieder herüberkommt. Schlussendlich vermiest einem die Produktion der Scheibe dann noch den letzten Spaß. Klanglich wird hier maximal das Niveau einer Demo-Produktion aus einem Proberaum Mitte der 90er-Jahre erreicht. So reicht es nicht einmal zu einer Empfehlung für Sabbath-Fans. Schade.
Bewertung: 4/15 Punkten (HK 4, KR 2)

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Über den Autor

Henrik Kropp

Alles wird gut, solange du progressiv bleibst!

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Blue Dawn – Cycle of Pain

von Henrik Kropp Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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