Goad – The Silent Moonchild

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Goad(56:38, CD, Black Widow, 2015)
Ein interessantes Album, das uns das renommierte Label Black Widow aus Italien serviert. Nach einer italienischen Band klingt dies zunächst gar nicht, denn sämtliche Songs werden in englischer Sprache vorgetragen. Und damit muss auch die Rede auf den Sänger kommen, denn dieser ist ausgesprochen präsent und sein Gesang alles andere als stromlinienförmig. Doch dabei sollte nicht überhört werden, dass er von einer exzellenten Band begleitet wird und dass eine Schar Gastmusiker für ein breit gefächertes Klangbild sorgt. Dies sind im Detail:
Maurilio Rossi – vocals / bass / keyboards/ electric nylon guitars
Filippo Trentastasi – drums / percussions
Francesco Diddi – guitars / violin / flute
Gianni Rossi – electric guitar.

Hinzu kommen folgende Gäste:
Alessandro Bruno – slide guitar / violin / flute
Silvana Aliotta – lead and backing vocals
Guido Wasserman – guitar
Martin Grice – sax
Freddy „Delirio“ Pedichini – keyboards
Paolo Carniani – drums.

Beim Opener könnte man meinen, Mr. Doctor der Devil Dolls sei wieder aktiv und habe sich lediglich ein bisschen zurückgenommen. Im weiteren Verlauf klingt Maurizio Rossi dann häufig wie Italiens Antwort auf Roger Chapman, was er auf dem Album fast durchweg auslebt. Abgesehen davon hat auch die Band einiges zu bieten – meist eine Art düsteren Symphonic Prog mit gelegentlichem leichten Gothic-Touch, gemischt mit klassischem Hard Rock im Stil der 1970er-Jahre.

Goad sind sehr stark in ruhigen Momenten, die meist von den Tasten dominiert werden, hier und da kommt auch ein Mellotron ins Spiel. Ob man sie mag oder nicht, steht und fällt mit der Frage, wie gut man mit dem Gesang klarkommt. Tendenz zu 10 Punkten.
Bewertung: 9/15 Punkten (JM 9, KR 8)

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Goad – The Silent Moonchild

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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