Electric Eye – Different Sun

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Electric Eye(38:49, CD, Jansen Plateproduksjon, 2016)
Electric Eye stellen mit „Different Sun“ ihr zweites Album vor. Die norwegische Herkunft der Band ist nicht auf Anhieb erkennbar, denn gesungen wird in englischer Sprache und explizit skandinavische Elemente sind in ihrer Musik nicht zu vernehmen – stattdessen mischt sie Space Rock, Psychedelic und Beat recht geschickt zu einem wohlklingenden Ganzen von internationalem Format.

Der Song ‚Mercury Rise‘ erinnert stellenweise an den T.Rex-Song ‚Get It On‘, bei Titeln mit deutlich psychedelischem Einschlag, der speziell durch die Orgel hervorgerufen wird, kommen Erinnerungen an die ganz frühen Pink Floyd auf. Besonders deutlich wird dies im abschließenden sechsminütigen ‚Part One‘, bei dem man gar nicht umhin kommt, an ‚Echoes‘ zu denken – ein Höhepunkt des Albums und eine Nummer, die hoffen lässt, eines Tages mit ‚Part Two‘ beglückt zu werden. Electric Eye können also nicht nur Psychedelic und leichtfüßigen Spacerock, sie schippern auch kompetent in progressivem Fahrwasser, davon darf es beim nächsten Mal gerne etwas mehr sein.

Verantwortlich für das Gebotene sind folgende vier Herren:
Anders Bjelland – keyboards
Njål Clementsen – bass / vocals
Øystein Braut – guitars / vocals
Øyvind Hegg-Lunde – drums.

Und die oben angesprochene Bolan-artige Nummer klingt so:

Bewertung: 9/15 Punkten (JM 9, KR 9)

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Electric Eye – Different Sun

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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