Il Bacio Della Medusa – Deus Lo Vult

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il-bacio-della-medusa-deus-lo-vult(37:23, CD, AMS Records, 2015)
Die Gründung dieser Formation aus Perugia geht ins Jahr 2002 zurück, bisher gibt es drei Alben von ihr. Das jüngste, „Deus Lo Vult“, erschien 2012 und liegt jetzt in neuer Digipak-Aufmachung mit einem Bonustrack vor, herausgebracht vom italienischen AMS Records Label. Die Italiener zeigen sich recht konstant in ihrer Besetzung, die sich wie folgt liest:

Simone Cecchini – vocals / choir / harp / 6 & 12 string acoustic guitars
Simone Brozzetti – electric guitar
Federico Caprai – bass
Diego Petrini – drums / percussion / mellotron / organ
Eva Morelli – flute / piccolo / saxophones / theremin

Übrigens eine Besetzung, die fast identisch ist mit der einer Band namens Ornithos.
Das Album durchlebt unterschiedliche Stimmungen. Zum einen zeigen sich Il Bacio Della Medusa von einer sanften, melodiösen Seite, dann sind meist Mellotron und Flöte sowie dezentes Gitarrenspiel im Spiel – in diesem Bereich beweisen sie gute Qualität. Das Ganze streift gelegentlich den Symphonic-Prog-Bereich, ist grundsätzlich aber eher im Hard Rock der 1970er-Jahre angesiedelt. Multiinstrumentalist Petrini spielt Schlagzeug, sorgt für die sanften Mellotron-Wölkchen und bringt auch mal kräftiges Orgelspiel ein, parallel dazu setzt Frau Morelli sehr effektiv ihr Saxophon- und Flötenspiel ein. Die Band wirkt sehr gut eingespielt, kein Wunder bei der Konstanz im Line-up.

Ob das Werk beim Hörer ankommt, hängt in hohem Maße davon ab, ob man mit dem in Muttersprache inbrünstig vorgetragenen Gesang klarkommt, denn Simone Cecchini ist recht präsent und agiert alles andere als zurückhaltend. Das klingt so:


Im Video ist die ursprüngliche Version des Albumcovers zu sehen. Apropos Cover: Der Bonus-Song auf „Deus Lo Vult“ ist eine Coverversion des Arthur-Brown-Klassikers ‚Fire‘ – eine gelungene Interpretation, bei der sich der Sänger beweisen darf und sich auch entsprechend verausgabt.
Bewertung: 9/15 Punkten

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Il Bacio Della Medusa – Deus Lo Vult

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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