Fatal Destiny – Palindromia

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(36:34, 1 CD, Andromeda Relix, 2016)
Mit „Palindromia“ veröffentlichet die italienische Prog-Metal-Band Fatal Destiny ihr Debütalbum. Laut PR-Info kapriziert sie sich auf die melodischere Gangart des Genres, und das stimmt auch.

Sämtliche Titel kommen äußerst kompakt daher und halten sich nicht mit Spielereien auf. Sänger Andrea Zamboni ist zudem mit der passenden Stimme ausgestattet, sie erreicht auch höchste Regionen ohne zu angestrengt zu wirken. Die Arrangements auf „Palindromia“ bieten wenige echte Überraschungsmomente, halten aber durchweg ein ansprechendes Niveau. Fatal Destiny beweisen dabei ein Händchen für eingängige Melodiebögen und hauen gerade in den Refrains das raus, was man gerne als Hooklines bezeichnet. ‚Leave me here‘ ist ein gutes Beispiel für diese Eingängigkeit, das frickelige ‚Beyond Dreams‘ steht exemplarisch für die progressiv-metallischen Wurzeln der Band.

Mit knapp 37 Minuten ist der Erstling recht kurz ausgefallen, dafür gibt es im Umkehrschluss auch keinen Leerlauf. Zieht man jedoch Intro und Outro von der Tracklist ab, bleiben gerade mal sechs Stücke übrig. Ob die Welt eine weitere Prog-Metal-Band braucht, muss man selbst entscheiden. Dem Genre zugeneigte Hörer sollten zur Entscheidungsfindung Fatal Destiny eine Chance geben.
Bewertung: 9/15 Punkten 

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Über den Autor

Henrik Kropp

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Fatal Destiny – Palindromia

von Henrik Kropp Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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