Niall Mathewson – Eclectic Electric Volume One

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Niall Mathewson(60:03, CD, Eigenverlag, Just For Kicks, 2015)
Der Name Niall Mathewson dürfte den meisten Lesern geläufig sein, ist er doch seit Beginn an Gitarrist der schottischen Neo-Prog-Größe Pallas. Das sind nun schon mehr als 30 Jahre – eine ziemlich lange Anlaufzeit also für ein Soloalbum, das er nun in Eigenregie vorlegt.

Was erwartet man von einem Soloalbum des Pallas-Gitarristen? Ein Rock-Album vermutlich. Das ist es auch geworden – zum Teil zumindest. Mathewson hat auf den zwölf Songs fast alles im Alleingang eingespielt, und das sind nicht nur Gitarrenparts. Auch für die meisten Gesangsparts zeichnet er verantwortlich – Respekt! Denn das ist ihm durchaus gelungen. Hier gehen Instrumentalsongs und Rock-Lieder Hand in Hand, auf den fünf gesungenen Titeln darf es gerne auch mal eine ordentliche Portion Hard Rock sein. An Pallas denkt man bei diesem Album eher selten.

Während die Songs meist rocken, sind die insgesamt sieben Instrumentaltitel recht unterschiedlich gestaltet. Das ist mal Filmmusik-artig, mal melodisch-symphonisch, und nicht immer wirklich leichter Stoff. Zu Beginn des zweiten Drittels des Albums bestimmt beispielsweise lautmalerischer Frauengesang das Klangbild, es wird leicht düster und man wähnt sich schon auf einem ganz anderen Album. Andere Instrumentals sind eher im Symphonic-Rock-Bereich anzusiedeln. Im abschließenden Instrumentaltitel ‚In The Depths‘ erinnern Saxophon und Background Gesang ein wenig an Pink Floyd.

Zwar zündet nicht alles, doch auf jeden Fall ist dem Schotten ein abwechslungsreiches Album zwischen Hard Rock, Symphonic Prog und Soundtrack gelungen, dem – angesichts des vollständigen Albumtitels – offensichtlich noch mindestens ein weiteres Werk folgen wird. Eigene Eindrücke kann man hier gewinnen:

Verlinkungen zu Mathewson verlaufen über Pallas, eigene Seiten scheint er nicht zu pflegen.
Bewertung: 9/15 Punkten (JM 9, KS 9)

Surftipps zu Niall Mathewson (Pallas):
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Niall Mathewson – Eclectic Electric Volume One

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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