Iron Mountain – Unum

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Iron Mountain(49:18, CD, Eigenvertrieb, 2015)
Iron Mountain stammen aus Irland. Limerick, um genau zu sein. Dudelsack und Whistles sind wesentlicher Bestandteil ihrer Musik – und schon ist die Schublade Irish Folk geöffnet. Doch damit wird man diesem Fünfer nicht wirklich gerecht. Zwar leugnen sie ihre Wurzeln und landestypischen Einflüsse nicht und es sind in der Tat Folk-Elemente enthalten, für die im Wesentlichen Matt Bashford (Uilleann Pipes, Low Whistle, Native American Flute) und Ronan Ryan (Transverse Wooden Flute, Flute Head) verantwortlich zeichnen. Doch was sie zusammen mit Steve Hughes (Bass), Ray Murphy (Drums, Percussion) und Damien Mullane (Guitars) aus dem Hut zaubern, ist schon erstaunlich.

Sie lassen sich nicht wirklich auf eine bestimmte Ausrichtung festlegen. Unter Einbeziehung von Gastmusikern an Geige, Saxophon und Klarinette erzeugen sie eine breite Palette an Klangmustern, die sowohl beeinflusst sind von PostRock – wie im Opener ‚Bonfires‘ – als auch Prog-Rock, Fusion, Avantgarde, Psychedelic und Krautrock. Es wird viel Abwechslung geboten, die Arrangements sind peppig und erfrischend, und man kann sich gut vorstellen, dass diese Band gerade live prächtig funktioniert. Sie verzichten übrigens völlig auf Gesänge, die man aber auch angesichts des Dargebotenen gar nicht vermisst. Originell.
Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 10)

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Iron Mountain – Unum

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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